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Den Wenigen das Beste …

Die Geschichte des “Poggio Ventoso”

Das verfallene Bauernhaus auf dem "Poggio Ventoso" Foto: Grieb

Das verfallene Bauernhaus auf dem "Poggio Ventoso" Foto: Grieb

1985 kam Hans Grieb das erste Mal auf das verlassene Landgut "Poggio Ventoso". Sofort verliebte er sich in den "windigen Hügel". Ihn begeisterte der atemberaubende und seltenen 360° Rundblick auf die mittelalterlichen Bergdörfer Giuncarico und Gavorrano sowie die umliegenden Hügelketten der Maremma. Das Hügelgrundstück mit seiner natürlichen und wilden Vegetation und den verfallenen toskanischen Bauernhäusern auf dem Plateau war im Jahr 1953 von seinen Bewohnern verlassen worden. Viel Phantasie war nötig um sich eine Wiederherstellung der Hausruinen vorstellen zu können. Mit einem ebenso unerschrockenen Freund machte sich Hans Grieb nach dem Kauf des Grundstückes an den Wiederaufbau des Landgutes.

Die Historie des Gästehauses "Podere Poggio Ventoso"
 
 
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Das "Podere Poggio Ventoso" 1989 - Foto: Grieb

Das "Podere Poggio Ventoso" 1989 - Foto: Grieb

Historische Überlieferungen und Zeichnungen dienten als Vorlage um den traditionellen Charakter der Maremmahäuser zu erhalten. Auf den über 300 Jahre alten Grundmauern wurden dann im traditionellen toskanischen Baustil – Stein auf Stein – neue Häuser gebaut. Bruchsteine der verfallenen Gebäude, die teilweise von Hand zusammengesammelte wurden, dienten als Baumaterial. Um den typischen Charakter der Landhäuser zu bewahren wurden, auch für die Einbauten, ausschließlich traditionelle Baumaterialien verwendet. Bepflanzt wurde der Berg mit landestypischen Gehölzen um später eine abwechslungsreiche Fauna und Flora im Wohnumfeld zu haben.

Hans Grieb erinnert sich noch gut an jene Tage, als er das Landhaus mit seinen eigenen Händen aufgebaut hat um hier sein Paradies zu schaffen. Es dauerte 3 Jahre bis das toskanische Landhaus für Gäste bewohnbar war. Im Anschluss hat sich Hans Grieb noch den Traum eines „eigenen“ Hauses erfüllt indem er einen alten Eselstall zu seinem privaten Wohnhaus ausgebaute.

Mindestens weitere 10 Jahre vergingen, bis die gepflanzten Bäume den ersten Schatten spendeten und das Konzept der Bepflanzung langsam sichtbar wurde. Zeitgleich mit seinem Einzug auf dem "Poggio Ventoso" fanden sich die ersten Tiere auf dem "windigen Hügel" ein. Streunenden Katzen fingen an mit Hans Grieb zu wohnen und auch der erste herrenlose Hund fand sein neues Zuhause auf dem Hügel.
                                                                      

   

Hans mit ARNA

Hans mit ARNA

                       
Seine Leidenschaft für das "Butteri-Reiten" bescherte ihm sein erstes Maremmaner-Pferd. Weiteren 12 Pferden, die er teilweise aus sehr schlechten Verhältnissen befreite, gab  er ein neues Zuhause. Seit Jahren leben rund 40 Tiere, Pferde, Ziegen, Katzen und Hunde, die er als seine "Familie" bezeichnet, auf dem "Poggio". Die Tiere können sich frei auf dem eingezäunten, 25 Hektar großen Bereich des Hügelgrundstückes bewegen           

                                                                       

 

 

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